Bloggen des bloggen wegens – TOP 5 Gedanken
19. Februar 2012
Fast schon schlechtes Gewissen
5. Februar 2012
Da kündige ich Regelmäßigkeit an und habe es dennoch nicht geschafft nur halbwegs Konstanz reinzubringen.
Morgen gibts dafür endlich was neues. Und dann auch gleich noch in Form eines Gastbeitrags bei dersportmanager. Für die Gelegenheit schon mal danke an Jonathan & Co.
Den Beitrag könnt ihr dann hier und eben auch auf dem #digisport Portal lesen.
Ps: gutes Sportwochenende – Ehc Sieg gg Augsburg, BVB wieder auf eins, Arndt Peiffer gewinnt Verfolgung, Andrea Henkel den Massenstart. Heute noch ManUtd gg Chelsea, Super Bowl in der Nacht. Fernseh-/Onlinemarathon.
Weihnachtssummary… inzwischen auch Neujahrsgruß
1. Januar 2012
Das war es also schon wieder. Weihnachten 2011 war schnell vorbei. Aber nicht weniger schön. Nun geht es schon wieder weiter mit München, Eishockey, Unterstützung.
Zunächst aber ein Rückblick auf die vergangenen Tage.
Es ging ja eigentlich richtig los mit dem 21.12 – sport meets musik. Die Idee war folgende: die fantastischen vier spielen ein Konzert in Regensburg und der Jahn schickt ein paar Spieler vorbei. Zum Meet & Greet und für einen guten Zweck. So kam es, dass Vertreter der Geschäftsstelle und ein Spieler des SSV zum Konzert gegangen sind und es hinterher ein Fachsimpeln zwischen Spieler und Künstlern gab. Zudem wurde ein Trikot für die Fantas mitgebracht und von ihnen unterschrieben. Eben dieses Trikot wird nun in folge des Konzerts / Treffens versteigert und der Erlös wird anschließend einem Projekt in Regensburg zu gute kommen. Eben diese Idee – Verknüpfung von Musik, Sport und Konversation – sollte in Zukunft immer öfter zum tragen kommen. So zumindest meine Idee.
Nach diesem Erlebnis und einer sehr kurzen Nacht ging es heim (OHNE Verspätungen im DB-Verkehr!). Am Abend stand wie jedes Jahr das Weihnachtssingen meines ehemaligen Chores. Eine der wenigen Traditionen, welcher ich wirklich nachgehe (-n kann). Selbst bei dem Wetter in diesem Jahr kommt man dabei immer endgültig in Weihnachtsstimmung. Hinterher – wie inzwischen auch jedes Jahr – ein ordentlicher Afterglow mit Ehemaligen und noch aktiven Sängern. Da gibts definitiv immer viel zu erzählen und berichten. Ja, Musik verbindet!
Nach einem entspannten Frühstück in der Heimatstadt dann endlich heim und viel geschlafen. Es ist spannend wie schnell man sich in der Heimat wohl fühlt. Lang nicht da gewesen und dennoch immer wieder schön. Vor allem wenn man es nun auch endlich geschafft hat, dass Internet auch in den eigenen Wänden existiert. Ein enormer Fortschritt.
Die kommenden Weihnachtstage waren dann gespickt mit vielen Begegnungen, vielen interessanten Gesprächen und vielen Freunden. Das konnte ich auch nach Jahren endlich mal wieder ohne nervende Erkältung genießen. Auch wenn sicherlich Geschenke zu Weihnachten gehören: Familie und Freunde kompakt in wenigen Tagen zu sehen und zu treffen ist mein Weihnachten. Fast perfekt (ein paar Leute hat man einfach wieder nicht sehen können – Grüße also nach Berlin, Münster, Stuttgart, London, Senzig, Alt Zeschdorf, Jena).
Im Rahmen der Festivitäten habe ich auch wieder mit dem Gedanken gespielt ein “Comeback” als Veranstalter zu geben – aber dieser Gedanke muss noch ein wenig wachsen und vor allem hängt er stark von den Entwicklungen in 2012 ab. We will seeed!
Nach Heimat ging es wieder gen München – Vorbereitungen zur “Vollen Halle” unterstützen. Ein Projekt des EHC München um zu zeigen, dass Eishockey in München lebt und gelebt wird. Am Ende stand am 30.12.2011 eine ausverkaufte Olympiahalle mit 11.000 begeisterten Zuschauern am Anfang und am Ende ein 5:0 für den EHC gegen die Augsburger Panther. Für den EHC, für Eishockey in München und für die Fans ein nahezu perfekter Abend, der dann von den Beteiligten auch entsprechend gefeiert wurde (Spruch des Folgetages: “Silvester war gestern”).
Dementsprechend verlief dann auch der gestrige Tag. Erholung und spontanes Treffen mit tollen Menschen kurz vor 0 Uhr. Entspannt rein gekommen ins neue, aufregende 2o12.
Für viele meiner engsten Freunde wird es ein wahnsinnig spannendes und aufregendes Jahr – da möchte ich natürlich in nix nachstehen. In der Arbeitswelt wird sich einiges tun, der Beratungs- und Veranstalterdrang wird wohl mehr und mehr wieder zum tragen kommen – vorausgesetzt die Basis stimmt. Es wird definitiv viel zu tun geben – und demzufolge auch viel zu erleben!
Für 2o12: Alles Gute an meine Blog.Leser. Aber noch mehr an:
- meine Familie – danke für – ja, alles!
- Andi, Henning, Olli – die letzten Wochen packt ihr auch noch! Und dann gehts ab – die Welt wartet auf uns.
- m2o18 Team – speziell natürlich C+F+F für überragende Monate und Abende. Stark wars! Stark wirds!
- SA.connection – auch wenn ich beim letzten Aufeinandertreffen nicht dabei war, hoffe ich, dass wir weiterhin in regem Kontakt bleiben.
- Baschtel & Sanna – ja, eine recht ungewöhnliche Kombination. Aber ihr habt mir im letzten Jahr immer wieder entscheidend geholfen. Dank euch!
- alle weiteren engen Freunde, die man zwar nicht oft sieht, aber sich immer auf einander verlassen kann und die Herzlichkeit bei jedem Wiedersehen die Freundschaft bestätigt
- eine Person, die ich dieses Jahr kennen gelernt habe und von der ich sehr viel gelernt habe – Du hast mich wahnsinnig unterstützt und weiter gebracht. Mit vielen Gesprächen und auch einigen Taten. Das war mein persönlicher Gewinn dieses Jahr. Riesen Dank. Und das es auch in diesem Jahr immer weiter und voran geht. Die Zeichen stehen gut.
Schon wieder so ein blog.post, der viel zu sehr persönlich ist anstatt euch mit Mehrwert zu versorgen. Aber zumindest der Ansatz Sport und Musik gemeinsam zu vernetzen (Fanta4 + Jahn) und voneinander zu profitieren geht in eine “professionellere” Richtung. Und das Projekt “Volle Halle” ist auch ein Vorzeigeexemplar was die Zusammenarbeit zwischen Verein, Fans, Medien und Partnern angeht. Daher: zumindest unterschwelliger Mehrwert in verschiedenen Bereichen.
2o12. here we come. Mit euch in ein aufregendes, nach-vorne-gehendes Jahr. Macht wie immer das beste draus. Freu mich drauf.
—————————————————————
Weiterführende Links:
“Volle Halle”
http://www.hockeyweb.de/home/artikel/news/volle-halle-voller-erfolg/
http://www.youtube.com/watch?v=aZUv6QI15Hw&feature=related
Wie die Faust auf’s Auge
19. Dezember 2011
VORSICHT: kein Sport, keine Politik, keine Musik – lediglich eine gemachte Erfahrung wird thematisiert (Es wird teilweise hochtrabend, abstrakt und persönlich)
————————-
Der im Betreff genannte Auspruch bzw. diese Redewendung in Gänze zu verstehen ist ein interessantes Unterfangen. Sie genauer auseinander zu nehmen und mit etwas weniger Ernsthaftigkeit zu interpretieren noch spannender.
Faust auf Auge – das kann doch nix Gutes sein? Das hinterlässt doch nur hässliche Veilchen? Im Ernstfall sogar bleibende Schäden (vgl. dazu Boxlegenden, Kirmesboxer, Lothar Matthäus). Dennoch wird diese Metapher (sicherlich gibt es ein passenderes Stilmittel, ich habe nur im Deutsch Grundkurs leider immer abgeschrieben) so oft verwendet. “Hammer auf den Kopf getroffen” spielt fast in einer ähnlichen Liga. Mag man sich auch nicht wirklich vorstellen…
Wie kam ich zu diesen absurden Gedanken? Oder warum hinterfrage ich so ein Allerwelts Ding?
1. Weil ich dazu neige, Dingen exakt auf den Grund zu gehen.
2. Von Grund auf skeptisch bin.
3. Gerne vieles auf die Goldwaage lege.
4. Ein sehr interessantes Gespräch hatte.
Von 1. – 3. können Freunde und Bekannte ein Lied singen. Mir persönlich geht es viel mehr um 4. Wenn man jemandem gegenüber sitzt der einem seine Philosophie oder die seines Unternehmens näher bringt und man innerlich so gut wie jeden Punkt mit seinen eigenen abgleicht und dahinter ein “Check!” setzen kann, dann …
a.) kommt man sich dämlich vor
b.) denkt man, man ist im falschen Film oder
c.) sieht dort jemanden oder etwas wo man denkt “Das passt! Das muss passen!”.
Obwohl hier meine bereits erwähnte Grundskepsis sehr hoch ist und ich nicht dazu neige Dinge mit einer rosaroten Brille zu sehen, ging mir c.) am ehesten durch den Kopf. In Zeiten von Bewerbungen, Neuorientierung bzw. Selbstfindung denkt man oftmals darüber nach wie man selber ist, auf andere wirkt und ob es Menschen gibt, die die eigenen Ansichten und Einstellungen teilen. So ist es zumindest bei mir. Ok, es gibt auch die Menschen, die ihre Ansichten und Einstellungen je nach Windrichtung und -stärke drehen, aber zu denen gehöre ich nicht und von diesen halte ich auch absolut nichts.
Umso erstaunlicher ist es dann wiederum, wenn man fast völlig unverhofft eben in einem Gespräch landet und plötzlich Parallelen sieht, wo man keine erwartet hat oder zumindest nicht in den sich darstellenden Ausmaßen. Das Ende vom Lied ist, dass man aus dem Gespräch geht und nicht weiß, was man nun denken soll. Ich habe mich gefragt, wie der Gegenüber wohl die Dinge sieht. Ob es dort ähnliche Gedanken gab? Ob ich deutlich gemacht habe, dass dort viele Gemeinsamkeiten waren? Es ist zu einer Unsitte bei mir geworden, dass ich mich hinterher mit Gesprächen auseinandersetze und dann feststelle: Hätte ich doch nur diese oder das erwähnt, dieses oder jenes für mich behalten oder oder oder…
In der letzten Woche sagte mir jemand, dass ich viel weiß, mich gut ausdrücken kann und gute Ideen habe. Aber: der Fokus bzw das beschränken aufs wesentliche, auf die entscheidenden Fakten einfach nicht gelingt. Die Person ahnte wohl nicht, was das bewegt. Aber es hat vieles verdeutlicht und klarer erscheinen lassen. Wichtiges und Richtiges in wenigen aber kräftigen Worten sagen – da ist scheinbar noch großes Ausbaupotential. Beleg dafür ist sicherlich auch meine inhaltlich einwandfreie Bachelorarbeit gewesen – sie war nur einfach zu lang und hat einen Fokus aus den Augen verloren. Aber fachlich und vom Ausdruck her war sie top…
“Wie die Faust auf’s Auge” – so sollten auch Gedanken formuliert werden.
“Den Nagel auf den Kopf” treffen.” – gelingt oft, aber es werden viele, vielleicht zu viele Schläge benötigt.
Lernen fürs Leben. Mit jedem Gespräch, mit jeder Begegnung. Und wenn man dazu den Umweg über eine stinknormale Redewendung nehmen muss – am Ende steht die Erkenntnis. Und der weitere Weg. Weiter. Immer weiter.
“Die Welt wird nicht einfach besser nur weil sie sich dreht. Man bewegt nichts wenn man sich selber nicht bewegt.”
Musik kriegt mich immer wieder.
18. Dezember 2011
VORWARNUNG: Lobhuldigungen an diverse Künstler in mehr als 1000 Wörtern…
Es stimmt schon: ich bin jetzt eigentlich näher am Sport als je zuvor aber die Musik ist irgendwie immernoch am schnellsten, am direktesten bei mir. Das kommende Jahr wird dahingehend auch nicht anders.
Klar: Stand jetzt spielt mein aktueller Arbeitgeber um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Und es wird sich auch insgesamt 2012 sehr viel im Sport tun. Fest stehen aber für mich persönlich die musikalischen Highlights. Und diese möchte ich natürlich auch hier gern einmal erwähnen – wenngleich da keine großen Überraschungen bei sind, aber für mich teilweise sehr lang erwartete live Erlebnisse warten.
Coldplay – ja, ja… nicht sehr kreativ werden einige sagen. Einige sogar “Was ist denn mit dir los?”. Kurz nach der Veröffentlichung des aktuellen Albums bin ich durch die gesamte Diskographie dieser Band gegangen und habe mir das eine oder andere Live-Konzert online angeschaut. Und das hat mich mehr als überzeugt. So viele musikalisch Klassiker, so viele Songs zum voller Inbrunst mitsingen. So lange ich das nicht einmal live erlebt habe, ist die musikalische Reise definitiv noch nicht beendet. Also: September 2012 – Coldplay in München – Ich werde dabei sein! || mein Lied: “Up in Flames”
Snow Patrol – oh man. Eine Band die mich seit mehr als 6 Jahren begleitet und ich habe sie immer noch nicht live erlebt? EIN UNDING! Nicht eine CD im Schrank? EIN SKANDAL! Beides – entweder in die Wege geleitet oder bereits umfangreich erledigt. Erst heute habe ich mich der LIVE-DVD vom Konzert in der Royal Alber Hall in London hingegeben. Fazit: ein Frontsänger, der Spaß beim Auftritt hat, gut gelaunt mit dem Publikum agiert und sich auch für jeden Blödsinn nicht zu schade ist. Musikalisch ein Leckerbissen, da ihre Songs für diesen Auftritt neu arrangiert wurden – Parallelen zu typischen Unplugged Projekten sind vorhanden und sicherlich nicht ganz unbeabsichtigt. Auf ein ähnliches Erlebnis freue ich mich im März dann in München – nächster “Check!” auf meiner Musik.Wunsch.To.Do.Liste. || mein Lied: “Finish line”
Scooter – ja. richtig gelesen: Hyper Hyper! Von vielen für verrückt erklärt, habe ich mir vor einer Weile fest vorgenommen, diese – ob man will oder nicht – mega erfolgreiche 3er Kombo aus Deutschland einmal live zu erleben. Eine kurze Umfrage dazu hat heute überraschender Weise direkt zum Erfolg geführt – im April 2012 wird es also wirklich wahr: FASTER HARDER SCOOTER || mein Lied: “How much is the fish?”
Seeed – langsam hatte ich die Jungs schon fast vergessen. Veröffentlichungen und Tour wurden immer und immer wieder weiter nach hinten gelegt. Und auf einmal kam dann wie aus dem Nichts die Single “Molotov” zum Download, wenig später das Remake von “Wonderful Life” und kurz danach die EP mit beiden Titeln plus diversen Remixen. Für mich unerreichbar, aber gut zu wissen, gab es dann die legendären Konzerte im Festsaal in Kreuzberg, welche als Generalprobe für die Auftritte bei den großen Festivals im Sommer dienten. Allerdings wars das dann auch schnell wieder mit Auftritten. Bis letzte Woche: Seeed kommen auf Tour! Aber: planmäßig erst im November kommenden Jahres. JUNGS!!! Was macht ihr nur so lange??? Ihr habt es echt drauf die Spannung ins Unermessliche zu steigern. Ich hoffe einfach mal, dass das Album im Frühjahr raus kommt und dann einen durch das Jahr bis zu den Live.Auftritten tragen wird. || mein Lied: “Molotov (Deichkind Remix)”
Clueso – irgendwie ist es mir ja schon fast unangenehm wie sehr ich diesen Künstler schätze und wie gut ich seine Musik finde. Aber ich kann es nicht ändern. Seit dem ich “Sag mir wo?” 2001 gehört habe, bin ich den Typen nicht mehr los geworden. Und über seine Alben, Singles und Projekte hinweg bis heute bin ich immer mehr begeistert. Ja, sogar sein Buch habe ich gekauft und gelesen (wer mich kennt: das kommt eher selten vor – Bücher und ich…). Gestern nun habe ich endlich die TourDokuDVD schauen können. Es ist bemerkenswert, wie er auf dem Boden geblieben ist und was die ganze Truppe für eine “Familie” ist. Da schwingt so viel Idealismus mit – großartig. Und der Erfolg mit ihrem ganzen Projekt “Zughafen” gibt ihnen voll und ganz recht. Wer davon noch nie etwas gehört hat, dem empfehle ich eine kleine Recherche dazu (u.a. www.zughafen.de). Jedenfalls wird auch 2012 wieder irgendein Konzert von ihm und seiner Band bei mir anstehen. Egal ob OpenAir, in Hallen oder mit einem seiner vielen Projekte. || mein Lied: “Du bleibst”
—
Nach Stunden fällt mir jetzt wieder ein, dass ich das Jahr musikalisch Revue passieren lassen wollte… mist… dann eben in Verbindung mit diesem Text und nur chronologisch. Es war auf jeden Fall einiges los.
01’2011 und 02’2011: ganz im Zeichen neuer Musik – Jamiroquai, I blame Coco, Bosse, John Legend feat. The Roots, Radiohead, Marteria | live konzerte blieben aus.
03’2011 der Monat in dem ich endlich Bosse für mich entdeckt habe – grandioser Künstler | Feeder @ Backstage München, Boy, Bosse @ 59:1 München
04’2011 keine neue Musik, aber dafür Südafrika.Feeling im kleinen Club in der Hauptstadt | Clueso @ Zenith München | Goldfish @ Asphalt Berlin
05’2011 hier habe ich eine riesen Lücke – muss viel los gewesen sein – nur keine Musik…
06’2011 Herbert Grönemeyer @ OlyStadion Berlin | Max Prosa, Andreas Bourani, P. Poisel, Clueso @ Hessentag Oberursel
07’2011 Tim Bendzko, Madcon @ Tag der Entscheidung München | P. Poisel @ Tollwood München
08’2011 Werbesong von Ford (Soap&Skin. Mr. Gaunt Pt 1000), Seeed mit “Wonderful Life” neu raus plus “Geheimkonzert in Berlin (leider ohne mich), der Soundtrack zu “What a Man” – sensationell – vor allem William Fitzsimmons und Marlon Roudette | keine Konzerte
09’2011 dank Bundesvision Song Contest “Flo Mega” kennen und schätzen gelernt – starke Stimme mit spannender Musik – Treffer! Ähnlich wie bei Kraftklub – live erlebt und seit dem haben die mich nicht mehr losgelassen. Grandios. | Max Prosa, Andreas Bourani, Kraftklub, Marteria, Bosse, P. Poisel, Wir sind Helden, Clueso @ Neue Deutschpoeten Berlin | Owl City @ Backstage München
10’2011 beim Bachelorarbeit schreiben Kings of Convenience wieder entdeckt – traumhaft (u.a. ”I Don’t Know What I Can Save You from” feat. ”Royksopp) | Seeed-DJ Team @ Crux München
11’2011 hier auch musikalisch Armut. Wobei: nach Jahren mal wieder ein Mixtape gebastelt. Zudem kam “Cello” von und mit Udo Lindenberg feat. Clueso raus – ohne Worte. Also so schlimm war der November doch nicht… | aber keine Konzerte
12’2011 Im Zeichen der Selbstbeschenkung: Snow Patrol und Clueso CD’s/DVD’s, Tickets zu Konzerten von Coldplay und Snow Patrol organisiert, ein Scooter Konzert gesichert. Seeed gibt erste Termine für Tour 2012 bekannt. | bis jetzt: kein Live Konzert
2012 kann kommen!!!
„Wenn heute Wahl wäre…“
16. Dezember 2011
In der letzten Zeit – das gebe ich zu – hatte ich nicht wirklich viel Zeit mir über andere Dinge als wissenschaftliches Arbeiten und ein wenig SocialMediaBasics Gedanken zu machen. Umso besser, dass ich nun gedanklich wieder frei bin und auch mal nach links und rechts (ja, ich bin nicht auf dem rechten Auge blind) gucken kann.
So kam ich gestern in einem Gespräch zu dem Thema „Was wäre eigentlich, wenn morgen Wahlen wären?“. Und zum ersten mal seit dem ich wahlberechtigt bin, konnte ich auf diese Frage keine konkrete Antwort geben. Zusammen mit meinem Gesprächspartner haben wir verschiedene Themen angerissen, Parteien begutachtet und versucht Unterschiede oder klare Statements zu erkennen. Leider mussten wir feststellen, dass es selten zuvor so undurchsichtig war wofür die verschiedenen Parteien nun eigentlich stehen.
Themen die mir persönlich Parteien immer zum absoluten „No Go!“ gemacht haben, werden inzwischen von eben diesen Parteien völlig anders bewertet und gesehen. Themen die für mich wichtig sind und die ein Wahl-Grund waren, rücken entweder in den Hintergrund oder werden von jedem aufgeschnappt der gerade meint er müsse sich in meiner Gunst nach oben bewegen. Nein, so einfach ist das nicht. Und dann ist da noch mein Faible für Außenseiter bzw. „Schwache“. Aber bitte: Ich kann doch nicht wirklich deswegen das Grauen – die FDP – wählen?!
Ein weiteres Motiv für mich einer Partei meine Stimme zu geben, ist ein Spitzenkandidat, dem ich die große Bühne der Politik – vor allem auch international – zutraue. Und da hört es dann auch schon wieder auf. Unsere Kanzlerin – da könnt ihr mich gerne für beschimpfen – hat sich international durchgebissen und geniesst ein hohes Ansehen. Dass sie teilweise als „Madame No!“ verschrien wird lässt sich gut als Schlagzeile für Tageszeitschriften nehmen und auch international wunderbar ausschlachten, aber sie geht ihren Weg und lässt mit sich nicht alles machen – das haben wir mit manchen Ihrer Vorgänger schon ganz anders erlebt.
Aber wegen ihr CDU wählen? Die Partei der Pofallas & Bouffiers, die große Schwester der Partei mit dem größten Unsympathenfaktor? Das kann ich nicht zulassen. Egal wen sie da vorne hinstellen werden.
Es ist verzwickt. Die SPD – offen gestanden immer eine höchstwahrscheinliche Wahl meiner seits – konnte mit ihrem Programm einfach noch nicht Punkten. Ich habe manchmal das Gefühl, dass sie den Schritt, den die Union Richtung Mitte-Links macht, die Genossen genau in die andere Richtung gehen. Soziale Politik. Politik für den Bürger. Den Normalverdiener. Die Gewerkschaften. Da lässt es nach meinem Empfinden immer mehr nach. Wo ist die Haltung FÜR eine Transaktionssteuer oder FÜR eine Vermögenssteuer? Immer nur die Einkommenssteuer erhöhen kann nicht die Lösung sein. Irgendwann zahlen alle 80% Steuern auf ihr Einkommen – auch die die eh nicht viel verdienen – und Menschen, die zu Vermögen auf andere Weise gekommen sind, können sich auf diesem ausruhen, zahlen keine Steuern und können – bei Immobilien – sogar noch ordentlich Geld verdienen und teilweise sogar Preise diktieren: Wer nicht zahlen kann, zahlt eben nicht – Vermögen haben sie ja genug. Wird sich schon jemand finden der die horrenden Quadratmeterpreise zahlen wird.
Es wäre so einfach sich hier bei mir beliebt zu machen. Aber das Thema scheint an der SPD vorbei gegangen zu sein.
Bleiben für mich eigentlich nur noch 3 Parteien.
Die einen kann und will ich nicht ernst nehmen – mit nur einem Thema und definitiven Inkompetenzen in vielen anderen kann man keine ernstzunehmende Alternative sein – der Titel Spaßpartei ist ja (leider) schon anderweitig vergeben, würde hier aber sicherlich oft ganz gut passen.
Und die anderen beiden? Könnten sich gut ergänzen, haben aber im Bereich Wirtschaftsthemen wenige Experten. Und in „Zeiten der Krise“ (ich mag diesen Ausdruck eigentlich überhaupt nicht) sind eben solche Personen gefragt. Wenn ihr mir charismatische, sympathische und glaubwürdige Spitzenkandidaten aufstellt und in Kernthemen wie „Bildung“, „Energiepolitik“, „Steuern“ und „Wirtschaftliche Entwicklung“ an euren Programmen feilt, steht meiner Erst- und Zweitstimme für euch nicht viel im Weg. Eines ist – Stand jetzt – aber auch klar: Es kann ebenfalls gut sein, dass erstmalig ein ungültiger Stimmzettel von mir in der Urne landet. Mangels Alternativen versteht sich. Zum Glück aber auch nur, wenn Sonntag Wahl wäre…
blick zurück: blickpunkt sportmanagement 2011
29. November 2011
Das war also mal wieder ein Wochenende und 2 Kongresstage in Salzgitter. Und vorab: es war lohnenswert und gut.
Nachdem das Wochenende für Wiedersehen und viele Gespräche genutzt wurde, startete gestern der diesjährige Kongress “blickpunkt sportmanagement” am Campus Salzgitter.
Thema dieses Jahr war das Berufsfeld für Sportmanager. Ziel war es, von Personen aus der Praxis zu hören, wie man mit welchen Voraussetzungen an welche Jobs kommt und wie es sich dann arbeitet sowie von Personen aus der Theorie zu erfahren, ob wir / die Sportmanagement-Studierenden das notwendige Rüstzeug mit an die Hand bekommen und wie man sich bestmöglich für den Markt platziert.
Mit klangvollen Referenten wurde ein volles Haus über beide Veranstaltungstage erreicht (je 400 Plätze): Heiner Brand, Bernd Hoffmann, Dietmar Beiersdorfer, Andreas Rettig, Martin Kind, Wolf-Dieter Poschmann als Moderator von Tag 1 und Thomas Helmer als Moderator von Tag 2 sowie Vertreter von Hochschulen und Unternehmen mit Sportbezug. Die Themen der Vorträge, Diskussionen und Workshop sorgten ebenfalls für großes Interesse.
Am Ende kann ich persönlich sagen: Das Haus war voll, die Namen klangvoll und mit vielen Geschichten aus dem Nähkästchen wurde oftmals für lockere Stimmung gesorgt. Inhaltlich allerdings stand am Ende leider nicht viel auf dem “Das ist Neu, das nehm ich mit”-Zettel.
Bernd Hoffmann brachte uns 11+1 Werte / Eigenschaften nahe, die ein Sportmanager mitbringen muss & hat diese mit prägnanten Beispielen näher gebracht. Einziger Wermutstropfen: seine Definitionen zog er aus Wikipedia – was für Studierende strengstens verboten ist
.
Andreas Rettig hat mich in der Diskussionsrunde mit Martin Kind, Dietmar Beiersdorfer und Wolf-Dieter Poschmann positiv überrascht genauso wie “Poschi” selbst.
Ungern möchte ich eigentlich über den für mich Negativ-Höhepunkt der beiden Tage schreiben: Thomas Helmer als Moderator. Ein Unding… Fragen stellen, nicht ausreden lassen. Stimmung einzig und allein durch Sprüche gegen und Geschichten über ehemalige Kollegen erzeugen. Bei Diskussionsrunden die Teilnehmer durch reines Ablesen vorstellen und nicht einmal aufstehen, wenn sie auf die Bühne kommen um sie zu begrüßen. Mein Tipp: bleiben Sie im Fernsehen! und an Veranstalter: suchen Sie sich einen anderen Mann!
Allgemein kann man zu der Veranstaltung sagen: Organisation war nahezu perfekt – die Referenten waren begeistert – die Moderatoren ebenfalls. MIt Fußball (-größen) und Sporthelden bekommt man die Veranstaltung fast immer voll. Was aber am Ende an interessanten Diskussionen rauskommt, was man an neuen Sacher erfährt, hängt damit leider meist selten zusammen. Die Mixtur aus Publikumswirksamkeit, diskussionswürdigen Themen, Neuem und Geschichten ist eine enorme Herausforderung für jedes OK.
So hatte das Thema des letzten Jahres “Playing the Games?!” zwar weniger namhafte Referenten und es wurde nicht über Fußball gesprochen, jedoch gab es eine der spannendsten Diskussionsrunden und ein Thema aus wirklich verschiedenen Blickwinkeln. Allerdings leider auch weniger Gäste, da das Thema sehr speziell war. Die Gäste die aber Interesse hatten und vor Ort waren, konnten viel neues und eben differenzierte Ansichten mitnehmen. Was jedes OK und jeder Gast will ist natürlich immer verschieden und wird nie zu 100% erreicht werden.
Für mich ging der Tag mit einem Treffen der Ehemaligen ImPuls Mitglieder, den aktuellen und kommenden Mitgliedern des Vereins zu Ende. Erfahrungen wurden ausgetauscht und auf Fragen zur Arbeit und zum Studium wurde eingegangen. Eine spannende Zeit steht dort wieder ins Haus. Toi, toi, toi!
Zu guter letzt fiel heute auch die Entscheidung, dass ich ab Donnerstag, 01.12.2011 als Projektmitarbeiter Marketing beim SSV Jahn Regensburg anfangen werde. Eine neue Herausforderung mit sehr interessanten Perspektiven und herausfordernden Aufgaben. Ich freue mich drauf & bin gespannt was bewegt werden kann und bewegt werden will.
So weit. Chapeau noch mal ans OK der diesjährigen “blickpunkt sportmanagement” Veranstaltung und ein Dank an all Kommilitonen für die interessanten Gespräche und das herzliche Wiedersehen. Auf bald!
————————
Links_
Alle Videos zur Veranstaltung blickpunkt sportmanagement 2011
ImPuls – Studentische Sportberatung e.V.
Sponsoring Trend Sport – Zahlen aus “Sponsoring 2011″ vom FASPO
27. November 2011
Interessante Zahlen aus der Studie SPONSOR VISIONS 2011 die belegen, wo es laut Agenturen und Unternehmen Potentiale im Sportsponsoring gibt – teilweise mit sehr überraschenden Ergebnissen:
Fußball
57 % gewinnt an Bedeutung / 41% bleibt konstant / 1% wird an Bedeutung verlieren
Handball
40%/ 49%/ 11%
Beachvolleyball
39%/ 51%/ 9%
Biathlon
37%/ 57%/ 5%
Triathlon
32%/ 58%/ 9%
Golf
27%/ 49%/ 22%
Motorsport / Formel 1
25%/ 28%/ 46%
Marathon
24%/ 63%/ 12%
Ski Nordisch
24%/ 68%/ 6%
Leichtathletik
21%/ 48%/ 31%
Ski Alpin
21%/ 66%/ 11%
Boxen
20%/ 49%/ 30%
Eishockey
20%/ 56%/ 23%
Basketball
18%/ 62%/ 30%
Für mich persönlich sehr interessant waren die Zahlen für Beachvolleyball und Triathlon im positiven sowie die Zahlen für Eishockey und Basketball im negativen Sinne.
Schlechte Aussichten bzw. wenige Potentiale sehen die Befragten vor allem für die Sportarten Tennis (7%/ 56%/ 36%) und Radsport (9%/ 21%/ 69%). Gründe hierfür lagen wohl vor allem in der allgemeinen Entwicklung im Tenissport in Deutschland (fehlende Identifikationsfiguren, Mitgliederrückgang seit vielen Jahren) sowie in der nach wie vor bestimmenden Doping-Problematik im Radsport, die es für Unternehmen äußerst unattraktiv macht sich dort zu engagieren.